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Pelicans' Auswärtsmisere geht weiter, selbst gegen die Pistons

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📅 27. März 2026✍️ Chris Rodriguez⏱️ 5 Min. Lesezeit
Von Chris Rodriguez · Veröffentlicht 27.03.2026 · New Orleans Pelicans vs. Detroit Pistons: Spielhöhepunkte

Man kann sich sagen, es ist nur ein Spiel, aber die 111:106-Niederlage der Pelicans gegen die Detroit Pistons am Dienstagabend fühlte sich wie ein bekannter Schlag in den Magen an. New Orleans, mit 27-21 Siegen, hätte in die Little Caesars Arena gehen und ein Detroit-Team, das jetzt eine NBA-weit schlechteste Bilanz von 6-40 hat, problemlos besiegen sollen. Stattdessen wurden sie in entscheidenden Momenten übertroffen, was einen fragen lässt, ob dieses Team wirklich den Killerinstinkt für einen tiefen Playoff-Lauf hat.

Ein weiteres Viertel-Fiasko

Die Pels führten zur Halbzeit mit 10 Punkten, 62-52. Das ist eine gute Ausgangsposition, besonders gegen ein Team, das 10 seiner letzten 11 Spiele verloren hat. Aber New Orleans ließ die Pistons herankommen, gab im dritten Viertel 30 Punkte ab und wurde dann im vierten Viertel regelrecht überrannt. Detroit übertraf die Pelicans im letzten Viertel mit 36-23 Punkten, schoss dabei unglaubliche 61,9 % aus dem Feld und 60 % von der Dreipunktlinie. Cade Cunningham, der mit 22 Punkten und 11 Assists abschloss, traf einige schwierige Würfe, aber die Verteidigung der Pelicans hatte in den entscheidenden Momenten einfach keine Antwort.

Zion Williamson hatte einen soliden Abend mit 31 Punkten bei 11 von 16 Würfen, dazu sechs Rebounds und drei Assists. Er wirkte aggressiv, zog zum Korb und schloss stark ab. Aber er hatte auch fünf Ballverluste, einige davon in kritischen Phasen. Brandon Ingram erzielte unterdessen 22 Punkte, traf aber nur 8 von 20 Würfen aus dem Feld, darunter 1 von 5 von der Dreipunktlinie. CJ McCollum steuerte 13 Punkte bei, aber auch seine Effizienz war nicht da, er traf 5 von 15 Würfen. Es fühlte sich einfach so an, als könnten die Pels keine konstante Offensive aufbauen, als Detroit den Druck erhöhte. Sie schossen als Team 45,7 %, weit unter ihrem Saisondurchschnitt.

Detroits unwahrscheinliche Helden

Dies war ein Spiel, in dem Detroits Rollenspieler groß aufspielten. Jaden Ivey, der in dieser Saison seine Höhen und Tiefen hatte, erzielte 21 Punkte bei 8 von 13 Würfen und verteilte sieben Assists. Er wirkte selbstbewusst, attackierte den Korb und traf Sprungwürfe. Der ehemalige Pelican Bojan Bogdanovic, ein weiterer Spieler, der heiß laufen kann, erzielte 19 Punkte, darunter ein paar riesige Dreier im vierten Viertel, die das Momentum wirklich drehten. Sogar Rookie Marcus Sasser, der normalerweise keine große Rolle spielt, traf einige wichtige Würfe und beendete das Spiel mit 17 Punkten.

Die Sache ist die: Gute Teams lassen sich zu Hause nicht von schlechten Teams schlagen, wenn sie gesund sind. Den Pelicans fehlte Jonas Valanciunas aufgrund einer Wadenverletzung, was ihre Innenverteidigung und ihr Rebounding sicherlich beeinträchtigte. Larry Nance Jr. startete an seiner Stelle und holte 10 Rebounds, aber das reichte nicht aus, um Detroits Energie einzudämmen. New Orleans wurde mit 45-39 Rebounds übertroffen, und die Pistons holten 13 Offensiv-Rebounds, was zu 18 Punkten aus zweiten Chancen führte. Das ist ein Killer.

Der Weg nach vorn: Mehr Fragen als Antworten

Die Pelicans stehen in dieser Saison nun bei 11-14 auswärts. Diese Bilanz reicht einfach nicht aus, wenn sie sich in den Playoffs den Heimvorteil sichern wollen. Sie haben drei ihrer letzten vier Spiele insgesamt verloren, und zwei dieser Niederlagen kamen gegen Teams mit negativer Bilanz – die Pistons und die Milwaukee Bucks, die trotz ihrer Starbesetzung derzeit mit 33-17 unter ihren Möglichkeiten spielen.

Ganz ehrlich: Dieses Pelicans-Team ist zu talentiert, um solche Spiele zu verlieren. Sie haben drei All-Star-Kaliber-Spieler in Zion, Ingram und McCollum. Sie sollten in der Lage sein, ihren Willen durchzusetzen. Aber es gibt eine gewisse mentale Härte, eine konstante Konzentration, die in kritischen Momenten, besonders auswärts, einfach zu verschwinden scheint. Es geht nicht mehr um Talent; es geht um Ausführung und Kampfgeist.

Ich sage Ihnen, wenn die Pelicans nicht herausfinden, wie sie Spiele beenden und schwächere Gegner auswärts konstant schlagen können, werden sie in den Western Conference Playoffs in der ersten Runde ausscheiden, egal wo sie in der Tabelle landen.

JL
Jordan Lee
Sportjournalist, der über globale Wettbewerbe und Turniere berichtet.
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